Schwäbischer Exot: Der Trollinger (Foto: DWI, Deutsches Weininstitut)
Schwäbischer Exot: Der Trollinger (Foto: DWI, Deutsches Weininstitut)

Ein Hoch auf den Trollinger

Kenner trinken Württemberger

Die Franken feiern 2009 ihren Silvaner – die Württemberger kontern und setzen ihnen den Trollinger entgegen. 2009 ist für die württembergischen Weingärtner das Jahr des Trollingers. Warum? Weil die Traubenernte um 10 Prozent gefallen ist und die Schwaben ihre wichtigste Weinsorte wieder stärken wollen.

Immerhin wird auf rund einem Viertel der württembergischen Rebflächen Trollinger angebaut. Nirgends sonst gibt es diese Rebsorte. Und weil der Trollinger so gut schmeckt, soll er endlich auch über die Ländles-Grenzen hinweg Berühmtheit erlangen. Deshalb hat die genossenschaftliche Weinwerbung in Württemberg den höchsten Werbeetat aller Gebietsweinwerbungen investiert.

Doch was zeichnet den Trollinger gegenüber anderen deutschen Weinen aus? Er bietet fruchtigen, leichten und unkomplizierten Genuss, manche Weine haben einen Hauch von Mandel im Aroma. Außerdem tut der Trollinger was fürs Landschaftliche: Er wird häufig an Steillagen angebaut, die Württemberg prägen und ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere sind. Klingt gut - da sollten wir uns vielleicht wirklich mal ein Gläschen gönnen.


(Leadsatz GmbH, Vinorio.de)

 
 


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